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Ziemialkowski Florian Akademischer Titel >> Dr.
| Dokument | Trefferzahl | KWIC/Doc-ID |
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| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band IV: 1879–1893 Band IV | 23 |
… ersetzte. In seinem Amt als Minister ohne Portefeuille und mit den galizischen Agenden betraut blieb Florian Freiherr v. Ziemiałkowski. Neben ihn trat nun als zweiter Minister ohne Portefeuille … … Für die polnischen Interessen saß Ziemiałkowski (1817–1900) ebenfalls als Minister ohne Portefeuille in der Regierung. In dieser Eigenschaft war er bereits am 21. April 1873 in das … … . Er sollte dieses Ministeramt bis 11. Oktober 1888 innehaben. Dass Ziemiałkowski eine große politische Karriere als Minister in der Habsburgermonarchie haben würde, war bis 1865 nicht zu erahnen… … Zu Ziemiałkowski siehe seine nachgelassene Papiere, die die Zeit bis 1873, besonders 1848 und 1863, behandeln, … … war auch Ziemiałkowski bereits 1848/49 Reichstagsabgeordneter gewesen und er gehörte dem … … . In der Frage, ob die polnischen Abgeordneten aus Galizien durch ihr Fernbleiben vom Reichsrat das neue Cisleithanien destabilisieren sollten, wie es die Tschechen taten, setzte sich Ziemiałkowski für die Beschickung des … … . Neben Ziemiałkowski war … … , Ziemiałkowski, … … , Ziemiałkowski und … … , favorisierte und auf ihm beharrte, obwohl Ziemiałkowski auf einen Polen „aufmerksam“ machte, … … hielten fest, dass „die Betretung des [Ge]setzesweges zur Regelung [de]r fraglichen Angelegen[he]it nicht nur nicht am [P]latze, sondern geradezu un[z]ulässig wäre“ (Ziemiałkowski) bzw. „dass er niemals [zu]stimmen könnte, dass über [d]as Meritorische der Sprachen[f]rage in Österreich mittelst eines Gesetzes entschieden würde“ (… … . In diesem Zusammenhang wies Ziemiałkowski neben anderen Bildungseinrichtungen auch auf „verschiedene entbehrliche … … . Hierbei ist auch erwähnenswert, dass der Ministerrat seine Zustimmung von der Stellungnahme Ziemiałkowskis abhängig machte, weil er der für Galizien zuständige Minister war; somit konnte der Galizienminister (der als Vertreter des … … und Ziemiałkowski waren die Beschlüsse des Gewerbetages ausschlaggebend für ihre Zustimmung zum Befähigungsnachweis.… … als Finanzminister, sondern auch für Ziemiałkowski und … … anschloss. Für Ziemiałkowski, der hier tonangebend war, ging es darum, „dass man jene Anstalten, welche nicht not[wendig] sind, aufhebt“, denn „so werde man dadurch nebst ausgiebiger Ersparung zugleich auch noch mehr Mittel für die notwendigen Anstalten erlangen“… … , der sonst sehr sparsam mit Randbemerkungen in Ministerratsprotokollen war, hielt sich mit seinen Zustimmungsbemerkungen nicht zurück und ergänzte die Ausführungen Ziemiałkowskis mit „sehr richtig, auch einige … … In der Debatte um das Budget äußerte sich Ziemiałkowski auch zu den … … der Finanzen und stellte damit letztlich die infolge der Revolution von 1848 vollzogene Verstaatlichung der Verwaltung wieder einmal infrage: „Der Minister macht in dieser Beziehung zunächst wieder auf die Abschaffung der dritten Instanzen für Rekursentscheidungen und auf die Steuereinhebung durch die autonomen Organe aufmerksam.“… … betrachtet. Dieser unverzinsliche Vorschuss machte 1882 bereits über 75 Millionen Gulden aus. Dessen Rückzahlungsmodalitäten waren jedoch nie geregelt worden. Nun sollte die Frage der galizischen Grundentlastung prinzipiell auf Basis eines von Ziemiałkowski ausgearbeiteten Planes definitiv geregelt werden: Die bisher angefallenen staatlichen Vorschüsse (die 75 Millionen Gulden) seien vom Staatsschatz abzuschreiben, dafür aber seien bis 1897 die jährlichen staatlichen Vorschüsse um 525.000 auf 2,1 Millionen Gulden zu reduzieren, sodass nun die Differenz direkt aus den galizischen Landeseinnahmen zu zahlen sei. Mit Ablauf des Jahres 1898 hätte dann Galizien die Vorschüsse an den Staat rückzuerstatten. Diese Regelung bezeichnete … … ausgehandelten Gesetzentwurf legte Ziemiałkowski – in Vertretung … … HinrichtungenZiemiałkowski und … … , der diesmal anwesend war, sprach sich auch dafür aus. Ziemiałkowski schwieg – vermutlich, weil es keine Galizien betreffende Angelegenheit war – und … |