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Heinrich Lammasch Lammasch Lammasch, Heinrich Dr.
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| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 60 |
… unter Heinrich Lammasch mit dem Verzicht … … mit fünf Nichtadeligen, allen voran der Ministerpräsident, und nur drei Freiherren, und mit … … war jener Minister, der am Sonntag, dem 10. November 1918, gemeinsam mit Ministerpräsident Lammasch dem … … 1918 als Staatssekretär des Innern der deutsch-österreichischen Regierung an einer Sitzung der Regierung Lammasch teil.… … und Lammasch in seinen Funktionen. Nach dem Krieg war er bis zu seinem frühen Tod Staatssekretär für Verkehrswesen in den … … ZusammensetzungHeinrich Lammasch (1853‒1920) war der letzte cisleithanische Ministerpräsident. Neben diesem Posten wurden fünf Ressorts neu besetzt, die … … . Die übrigen Minister übernahm Lammasch von seinem Vorgänger. Er trat sein Amt am 27. Oktober 1918 an und wurde als einer der letzten Regierungsakte … … am 11. November 1918 mit der Regierung entlassen. Lammasch war Universitätsprofessor für Straf- und Völkerrecht, als er den Ruf zur Bildung einer Regierung erhielt. Vor seiner Regierungszeit stand er schon geraume Zeit mit … … bot auch eine Einbindung der Gruppe um Lammasch in den Ministerrat an… … Lammasch … … . Lammasch, seit 1899 … … Lammasch, Europas elfte Stunde, 160‒172. … … Lammaschs … … . Nach dem Krieg publizierte Lammasch noch, starb aber bald.… … Als Justizminister suchte sich Lammasch den Oberlandesgerichts-Präsidenten … … und Lammasch angehörten… … erlitt 1919 einen Herzschlag, was allenthalben auf die Strapazen zurückgeführt wurde, die es bedeutete, für das Budget eines komplett bankrotten Staates verantwortlich zu sein. Auch Lammasch verstarb bereits 1920… … (Professor des Völkerrechts, Schüler von Lammasch) eine Verfassung ausarbeiten soll. Vorläufig großes Geheimnis. … … 5 Lammasch: Verwalter des Untergangs… … Zu Lammasch als letztem Ministerpräsidenten… … Mit der Wahl des als Pazifist bekannten Lammasch zum Ministerpräsidenten teilte … … und des Antritts von Lammasch, ging … … Am nächsten Tag besprach sich der Ministerrat. Lammasch wollte … … sagte Lammasch selbst, dass eine baldige Erklärung im … … . In seiner Regierungserklärung wollte Lammasch eigentlich die österreichisch-ungarische Friedensnote erörtern, „die sich ja für Österreich doch nur als eine Konsequenz des bereits früher eingenommenen Standpunktes darstelle und mit der nahezu gleichzeitig eine ebenfalls sehr entgegenkommende Note der … … vom 27. Oktober den Bruch mit dem deutschen Bündnispartner. Lammasch wollte versuchen, in gewundenen Formulierungen zu relativieren, musste aber zugeben, dass die … … könne ja einen gesonderten Waffenstillstand abschließen und dann mit der Habsburgermonarchie gemeinsam in Friedensverhandlungen auftreten. Der wahre Grund für diesen Friedensschritt aber war, so teilte Lammasch seinen Kollegen mit, dass „Österreich unter gar keinen Umständen den Krieg fortsetzen könne“ und daher „für den unerwarteten Fall einer weiteren Kriegsfortsetzung durch … … Diese Erklärung, die Lammasch in der, wie sich herausstellen sollte, letzten, nur fünf Minuten dauernden Sitzung des … … . Daher wollte er die Öffentlichkeit auf andere Weise unterrichten. Um die Disziplin an der Front zu stärken, plante Lammasch auch einen Appell an die Soldaten, um nach einem Friedensschluss eine geordnete Demobilisierung zu ermöglichen… … , und nun am 2. November präsentierte Lammasch dem Ministerrat die Waffenstillstandsbedingungen … … ItalienLammasch berichtete von den bisher erfolglosen Bemühungen um einen Waffenstillstand mit … … überhaupt noch entscheidend beitragen könne, abgesehen davon, dass man die Verantwortung nicht „überwälzen“ könne, und auch wenn, werde man „sicher den Krieg auf unserem Gebiete“ kämpfen, ebenso wenn man sich ergebe. Lammasch hingegen sah auch beim … … Auch außenpolitisch würde sich die Demission dieses „Friedenskabinetts“ negativ auswirken, was schließlich ausschlaggebend war, dass der Ministerrat eine Demission verwarf. Lammasch schlug als Alternative ein Handschreiben des … … Am 6. November stellte dann Lammasch selbst die Demission zur Diskussion, offenbar in einer zweigeteilten Sitzung am Vormittag und am Abend. … … befragen, weil ein Verbleiben im Amt einen zweifelhaften Nutzen für die Krone habe, da die Regierung „eine gewisse Verantwortung für das trage, was sie zu verhindern nicht in der Lage sei“. Der Ministerpräsident sah das auch so, lehnte aber sowohl eine Demission als auch eine Anfrage an alle Nachfolgeregierungen ab, denn der Ministerrat müsste „mindestens in Form eines Rumpfministeriums überbleiben“. … … gab zu bedenken, dass eine Anfrage auf eine „Art Bitte um Zulassung der k. k. Regierung“ hinauslaufe, außerdem könne man nicht auf die pazifistische Symbolik der Person Lammasch verzichten. Dieser selbst war skeptisch, ob ein cisleithanischer Ministerpräsident noch Friedensbedingungen verbessern könnte, und … …
Lammasch wollte aufgrund des von ihm konstatierten Minimalkonsenses den … … knüpfte an Lammaschs Andeutung, selbst zurückzutreten, an und schlug vor, die Regierung könne ohne ihn weitermachen, was … … , den Ministerpräsidenten zu stürzen… … vorstellte. Dies war auch die einzige Interpretation der realen Verhältnisse, die der Ministerrat einnehmen konnte, wollte er sich nicht selbst für überflüssig erklären. Allerdings war der Regierung durchaus bewusst, dass diese Verhältnisse von den Entscheidungsträgern der Nationalstaaten ganz anders gesehen wurden, wie man den Formulierungen Lammaschs am 28. Oktober entnehmen kann. Er hob hervor, dass er gegenüber den neuen Nationalregierungen „in sehr vorsichtiger Form die Möglichkeit einer Zusammenfassung im staatsrechtlichen oder völkerrechtlichen Sinne offenlassen“ werde… … Am 31. Oktober zeigte sich Lammasch befriedigt, dass Versuche, die republikanische Staatsform im deutsch-österreichischen Teil Cisleithaniens einzuführen, erfolglos geblieben und damit die Chancen der Monarchie noch intakt seien. Er wollte „diesen Gedanken wach erhalten“ und für seinen Durchbruch sorgen. Unter den Ministern herrschte zwar keine Einigkeit, ob mehr hätte erreicht werden können, doch eine Mehrheit teilte die Position des … … befriedigt, dass Versuche, die republikanische Staatsform im deutsch-österreichischen Teil Cisleithaniens einzuführen, erfolglos geblieben und damit die Chancen der Monarchie noch intakt seien. Er wollte „diesen Gedanken wach erhalten“ und für seinen Durchbruch sorgen. Unter den Ministern herrschte zwar keine Einigkeit, ob mehr hätte erreicht werden können, doch eine Mehrheit teilte die Position des MinisterpräsidentenMöglicherweise hätte sich … … zur Konstituierung des deutsch-österreichischen Staates hatte man aufgrund seiner Beschlüsse „im Allgemeinen einen guten Eindruck“ und es wurde eine einvernehmliche Zusammenarbeit erwartet. Lammasch setzte sich noch am selben Tag mit dem … … . Der Ministerpräsident erklärte dem Präsidenten-Trio … … , dass „die Veröffentlichung folgendes Inhaltes notwendig sei: Der Ministerpräsident hat die k. k. Regierung feierlich übergeben“… … und Ministerrat zeigte sich auch darin, dass Ersterer Letzterem, wie Lammasch am 4. November vermelden konnte, die Protokolle über seine ersten Sitzungen zukommen ließ… … in Anspruch genommen werde. Die Verwaltungsbeamten seien infolgedessen in einer schwierigen Lage und bäten um Weisungen“. Er hielt es aber „nicht für tunlich hier einzugreifen“ und bat Lammasch, die Sache bei dem „Leiter der … … . Trotz dieser Informationen stellte Lammasch im Ministerrat am 31. Oktober fest, die Südslawen lehnten, so wie auch die Tschechen, „bisher einen näheren Kontakt ab“… … . Dass Lammasch … … musste der Ministerrat sich mit dem Verlangen eines dort gebildeten Wohlfahrtsausschusses nach „Übergabe der Verwaltungsgeschäfte“ befassen. Lammasch erklärte dazu: „Diesem Verlangen könne mit Rücksicht auf die Situation in … … Sieben Tage später, inzwischen hatte Lammasch am 27. Oktober das Amt des Ministerpräsidenten angetreten, wiederholte sich der Vorgang. Nachdem die … … nicht zu gefährden. Lammasch warnte dabei, dass sich die cisleithanischen Ruthenen für einen Anschluss an die … … . Am 31. Oktober stellte Lammasch dann fest, dass „diesbezüglich noch gewisse Bedenken bestehen“, weshalb er „darüber die Ah. Willensmeinung“ einholen wollte… … Am 10. November erfuhr der Ministerrat von der für den 11. November bevorstehenden Ausrufung der Republik Deutsch-Österreich. Am selben Abend bereiteten Lammasch und … … darauf vor und am nächsten Tag unterzeichnete dieser die Abdankungsproklamation, allerdings mit Vorbehalten in Form von einer Bleistiftunterschrift nur auf dem Entwurf. Seinen Kollegen sagte Lammasch, „unter diesen Umständen erscheine es wohl notwendig, dass der … … , dem Ministerpräsidenten:… … Und ebenfalls wie üblich verabschiedete sich der Ministerpräsident, Lammasch, und sprach damit die letzten protokollierten Worte in einem cisleithanischen Ministerrat:… … Die letzte Regierungshandlung war dann die Unterzeichnung des Protokolls durch den Vorsitzenden. Einen Tag später setzte der … … und am letzten Ministerrat der Monarchie bewegte Worte des Dankes an Lammasch sprach, war seiner Anciennität geschuldet, es entsprach aber auch seiner Position als Eisenbahnminister, die zur zentralen geworden war… … “ erhalten. Dies war die letzte besprochene Verleihung einer Auszeichnung überhaupt. Doch Lammasch erstattete diesen Vortrag, wie viele andere, nicht mehr… |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 1 |
… , an Ministerratspräsident Heinrich Lammasch wegen des Rücktritts der Regierung festhielt: „Seine Ergriffenheit mache es ihm fast unmöglich zu sprechen.“… |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 1 |
… ein mit Hofrat Lammasch über seinen Eintritt in das Kabinett zu verhandeln, was am Tage darauf geschah. Um 9 h V[or]M[ittags] überreichte ich in … |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 1 |
… am selben Tag stattgegeben und gleichzeitig Lammasch mit der Bildung einer … |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 8 |
… Lammasch; … … (Lammasch 28. 10.); … … Protokoll des zu Wien am 28. Oktober 1918 abgehaltenen Ministerrates unter dem Vorsitze Sr. Exzellenz des Herrn Ministerpräsidenten Dr. Lammasch.… … Der Ministerpräsident begrüßt seine Kollegen und erbittet ihre Unterstützung bei seinem Bestreben, die Interessen Österreichs so weit als nur irgendwie möglich zu wahren. Der … … Der Ministerpräsident teilt mit, er beabsichtige in den bevorstehenden Sitzungen des … … als einziger Punkt auf der Tagesordnung gestanden wäre, war Lammasch … … tagen. Nach Ende des Treffens hielt Lammasch eine Ansprache, in welcher er den angekündigten Appell an die Truppen richtete, sich… … Wien, am 28. Oktober 1918. Lammasch.… |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 7 |
… Lammasch; … … (Lammasch 29. 10.); … … Protokoll des zu Wien am 29. Oktober 1918 abgehaltenen Ministerrates unter dem Vorsitze Sr. Exzellenz des Herrn Ministerpräsidenten Dr. Lammasch.… … I. Der Ministerpräsident gibt über Ersuchen des Finanzministers eine kurze Kennzeichnung der aktuellen politischen Situation und kommt im Verlaufe dieser Darlegungen auf die Wünsche der … … Der Ministerpräsident erteilt in dieser Beziehung die Aufklärung, dass die betreffende Note den maßgebenden Faktoren in … … über den Kopf der politischen verantwortlichen Faktoren hinweg sich in derartige gefährliche Dinge einlasse. Wenn hier nicht Wandel geschaffen werde, so könnte man sich in kürzester Zeit vor die unabsehbarsten Konsequenzen gestellt sehen. Er müsse in dieser Beziehung den Standpunkt der Regierung nachdrücklichst wahren und erbitte auch seinerseits hiefür die Unterstützung des Ministerrates. Der Ministerpräsident möchte gleichfalls eine entgegenkommende Haltung gegenüber den Nationalausschüssen gewiss nicht widerraten, ist aber der Ansicht, dass derartige militärische Extratouren absolut nicht geduldet werden können und werde nicht ermangeln, eine in dieser Richtung bereits eingeleitete Stellungnahme entsprechend nachdrücklich zu gestalten. … … Wien, am 29. Oktober 1918. Lammasch.… |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 6 |
… Lammasch; … … (Lammasch 30. 10.); … … Protokoll des zu Wien am 30. Oktober 1918 abgehaltenen Ministerrates unter dem Vorsitze Sr. Exzellenz des Herrn Ministerpräsidenten Dr. Lammasch.… … Der Ministerpräsident teilt mit, dass die … … Der Ministerpräsident will dieses Argument nicht verkennen, macht aber aufmerksam, dass die Ablehnung des ukrainischen Wunsches von großer politischer Tragweite wäre, da sich die Ukrainer dadurch von der Monarchie zurückgestoßen fühlen und ihren Anschluss an den … … Wien, am 30. Oktober 1918. Lammasch.… |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 10 |
… Lammasch; … … (Lammasch 31. 10.); … … Protokoll I des zu Wien am 31. Oktober 1918 abgehaltenen Ministerrates unter dem Vorsitze Sr. Exzellenz des Herrn Ministerpräsidenten Dr. Lammasch.… … Der Ministerpräsident teilt mit, dass der … … Der Ministerpräsident teilt mit, der … … mit Schreiben vom 30. 10. 1918 an Lammasch zehn höhere Beamte vom … … Der Ministerpräsident und der … … Der Ministerpräsident stellt in Aussicht, dass er sich noch im Laufe desselben Tages mit dem … … Die Unterredung von Lammasch und … … Wien, am 31. Oktober 1918. Lammasch.… |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 8 |
… Lammasch; … … (Lammasch 31. 10.); … … Protokoll II des zu Wien am 31. Oktober 1918 abgehaltenen Ministerrates unter dem Vorsitze Sr. Exzellenz des Herrn Ministerpräsidenten Dr. Lammasch.… … Der Ministerpräsident berichtet über seine Unterredung, die er mit … … , liegen nicht ein. Zur Unterredung von Lammasch und … … nicht gefunden werden. Lammasch hatte in einer Unterredung mit … … Der Ministerpräsident teilt mit, dass die … … Wien, am 31. Oktober 1918. Lammasch.… |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 7 |
… Lammasch; … … (Lammasch 1. 11.); … … Protokoll des zu Wien am 1. November 1918 abgehaltenen Ministerrates unter dem Vorsitze Sr. Exzellenz des Herrn Ministerpräsidenten Dr. Heinrich Lammasch.… … Der Ministerpräsident teilt mit, dass die Ukrainer sich mit der vom Ministerrate vereinbarten Formel nicht einverstanden erklärt hätten… … Der Ministerpräsident meint, der wesentliche Gedanke des Eisenbahnministers gehe offenbar dahin, die Stellung des Kabinetts zu klären, die Demission und Wiederbetrauung sei nur ein Weg in dieser Richtung. Man könnte denselben Zweck vielleicht auch auf andere Weise erreichen und zwar durch ein Ah. Handschreiben, worin die Regierung von jener Verantwortlichkeit, die mit der Geschäftsübernahme durch die nationalen Regierungen nicht mehr vereinbarlich wäre, enthoben, sie jedoch beauftragt wird, im Amte zu bleiben, sowie ihre Friedenstätigkeit, ihre Liquidationsgeschäfte und die Wahrung der noch vereinigten Interessen fortzuführen… … Der Ministerpräsident stellt sohin die bereits mehrfach gestreifte… … Wien, am 1. November 1918. Lammasch.… |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 7 |
… Lammasch; … … (Lammasch 2. 11.); … … Protokoll I des zu Wien am 2. November 1918 abgehaltenen Ministerrates unter dem Vorsitze Sr. Exzellenz des Herrn Ministerpräsidenten Dr. Lammasch.… … Der Ministerpräsident bringt dem Ministerrate zur Kenntnis, dass der polnische Ministerpräsident Dr. v. … … an Lammasch konnte in den Beständen des … … Der Ministerpräsident bespricht die Lage an der … … Wien, am 2. November 1918. Lammasch.… |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 8 |
… Lammasch; … … (Lammasch 2. 11.); … … Protokoll II des zu Wien am 2. November 1918 abgehaltenen Ministerrates unter dem Vorsitze Sr. Exzellenz des Herrn Ministerpräsidenten Dr. Lammasch.… … Der Ministerpräsident teilt mit, dass die Versuche zur Erlangung eines Waffenstillstandes… … zu kontaktieren. Politisch hatte Mensdorff eine Föderalisierung vorgeschlagen und Lammasch als Ministerpräsident ins Gespräch gebracht, beides, um … … ergeben solle. Im ersteren Falle hätten wir sicher den Krieg auf unserem Gebiete, vielleicht aber im anderen Falle auch. Redner betont nochmals, dass man die Verantwortung nicht auf Deutsch-Österreich überwälzen könne. Der Ministerpräsident nimmt dies zur Kenntnis, betont aber, dass doch auch der … … Der Ministerpräsident wirft die Frage auf, wie sich die Tiroler gegen einen Durchmarsch der … … Wien, am 2. November 1918. Lammasch.… |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 3 |
… Lammasch, … … Gestern war Lammasch unwohl, deshalb präsidierte … … abgeschnitten, erst am 2. 11. 1918 habe er aus den Zeitungen erfahren, dass Lammasch die Behörden nur mehr als Treuhänder der Nationalregierungen bezeichnet hatte. … |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 13 |
… Lammasch; … … (Lammasch 6. 11.); … … Protokoll des zu Wien am 6. November 1918 abgehaltenen Ministerrates unter dem Vorsitze Sr. Exzellenz des Herrn Ministerpräsidenten Dr. Lammasch.… … Der Ministerpräsident möchte die in der Sitzung vom Vormittag… … Der Ministerpräsident hält eine Befragung der Nationalräte für schwierig. Als Rest einer Zentralregierung könnte das gegenwärtige Kabinett doch nicht Deutsch-Österreich allein fragen. Durch die Antwort der verschiedenen Nationalregierungen aber würde sich keine klare Situation ergeben. Auch der sprechende Minister möchte von seinem Verbleiben keinen Vorteil für Krone und Staat erwarten und daher für eine Demission sprechen, doch dürfe die … … mehrfach Reden zur Friedensfrage gehalten und galt deshalb als Pazifist, siehe eine Sammlung der Reden und Schriften in Lammasch, Europas elfte Stunde. … … Der Ministerpräsident konstatiert, dass er nicht an ein Verschwinden des Kabinetts überhaupt, sondern an ein Rumpfkabinett denke. … … zu gewärtigen, die wohl zu einer Klärung der Situation führen dürften. Der Ministerpräsident konstatiert, in der Demissionsfrage bestehe keine Einigung, aber der Gedanke, … … Der Ministerpräsident schlägt vor, er werde … … Lammasch stürzen wollen. Ich erklärte, dass ich zugleich mit … … stürzen wollen. Ich erklärte, dass ich zugleich mit Lammasch demissionieren würde. … … Der Ministerpräsident hebt seinerseits hervor, dass die Besprechung dieser Eventualität durch seine eigenen Worte ausgelöst worden sei, und kommt im Übrigen auf seinen früheren Vorschlag wegen au. Berichterstattung bei … … Wien, am 6. November 1918. Lammasch.… |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 8 |
… Lammasch; … … (Lammasch 7. 11.); … … Protokoll des zu Wien am 7. November 1918 abgehaltenen Ministerrates unter dem Vorsitze Sr. Exzellenz des Herrn Ministerpräsidenten Dr. Heinrich Lammasch.… … MinisterratMinisterpräsident berichtet, dass er zunächst allein und dann in Gemeinschaft mit dem Eisenbahnminister und dem Minister für soziale Fürsorge … … vom 12. d. M. ergeben könnten. Der Ministerpräsident erwidert … … fragt, welche Vorbereitungen für den 12. November getroffen werden könnten, worauf der Ministerpräsident erwidert, es werde sich hauptsächlich darum handeln die Stellung und künftige Tätigkeit der Regierung entsprechend zu charakterisieren… … Bemerkenswerterweise anerkannte Lammasch das mit seiner Wortmeldung implizit.… … Wien, am 7. November 1918. Lammasch.… |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 6 |
… Lammasch; … … (Lammasch 9. 11.); … … Protokoll des zu Wien am 9. November 1918 abgehaltenen Ministerrates unter dem Vorsitze Sr. Exzellenz des Herrn Ministerpräsidenten Dr. Heinrich Lammasch.… … Nach ihrer Rückkehr berichtet der Ministerpräsident über das Ergebnis dieses Schrittes. Es habe eine Fühlungnahme stattgefunden, wobei dem … … Der Ministerpräsident erbittet und erhält die Zustimmung des Ministerrates zur Erwirkung des … … Wien, am 9. November 1918. Lammasch.… |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 5 |
… Lammasch.… … Ein Vortrag Lammaschs liegt in … … Ein Vortrag Lammaschs liegt in … … Ein Vortrag Lammaschs liegt in … … Ein Vortrag Lammaschs liegt in … |
| Die Protokolle des cisleithanischen Ministerrates 1867–1918 Band VIII: Erster Weltkrieg Band VIII | 7 |
… Lammasch; … … (Lammasch 11. 11.); … … des zu Wien am 11. November 1918 abgehaltenen Ministerrates unter dem Vorsitze Sr. Exzellenz des Herrn Ministerpräsidenten Dr. Heinrich Lammasch.… … . Am Sonntagabend fuhren Lammasch und … … Im Anschluss an diese Sitzung unterbreitete Lammasch dem … … Auf Vortrag Lammaschs wurde die Bitte der Regierung um Amtsenthebung mit … … Wien, am 11. November 1918. Lammasch.… |