Presseecho aus dem In- und Ausland

Paratexte zur digitalen Edition, Die Ministerratsprotokolle Österreichs und der österreichisch-ungarischen Monarchie 1848–1918 – Digitale Edition

Presseecho aus dem In- und Ausland

„Die große Edition der Protokolle des österreichischen Ministerrates […] nähert sich dem Abschluss. In mehr als vierzig Jahren haben die Bearbeiter […] eine bewundernswerte Arbeit geleistet.“

Bernhard Mann, Bohemia 54 (2014) 185.

„… ein bislang unentdecktes Kapitel in der (Vor-)Geschichte der österreichischen Verwaltungsgerichtsbarkeit“

Thomas Olechowski, Zeitschrift für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung, 129 (2012) 53.

„A kötetek nagyon érzékletesen bemutatják a birodalmi döntéshozó mechanizmust … Malfèr minden államjogi megoldási kísérlet esetében gondosan elemzi annak születési körülmenyeit, a létrejöttében szerepet játzó politikai erőket, kiegyensúyozott értékelést adva.“

(Die Bände machen die Entscheidungsprozesse auf der Ebene des Reichszentrums gut sichtbar … Malfèr analysiert die Ausgangslage jedes staatsrechtlichen Versuches und die politischen Gruppierungen, die bei seiner Entwicklung eine Rolle spielten, sehr gründlich, und er gibt immer ausgewogene und vorurteilsfreie Bewertungen.)

Ágnes Deák, Századok 144 (2010) 222.

„Die enorme Materialfülle und Komplexität der Sitzungsthemen […] ist zweifellos beeindruckend. Die gilt nicht minder für die souverän gestaltete, sorgfältig kommentierte Edition […]. Sehr viele Verhandlungsgegenstände muten aus der heutigen Sicht des ‚vereinten Europa‘ gar nicht ‚altmodisch‘ an. Gewandelt hat sich z. T. nur die sprachliche Ausdrucksweise […].“

Monika Glettler, Jahrbücher für Geschichte Osteuropas 57 (2009) 440.

„In erfreulich rascher Reihenfolge konnten in den letzten Jahren drei weitere, den hohen Standards der Edition entsprechend eingeleitete und kommentierte Bände […] erscheinen […].“

Georg Seiderer, Südost-Forschungen 67 (2008) 357.

„Die Edition […] erweitert […] Titel für Titel die Quellengrundlagen zum Nachvollzug der Entscheidungen im Reichszentrum und erhellt mit ihren Einführungen sowie Textapparaten die Prinzipien, Gliederung und Arbeitsweise des Kaiserreiches unter Einschluß aller Regierungsressorts, Verwaltungszweige und Kronländer. Sie fügt die ungarische Frage in die Gesamtreichsperspektive ein […]. Den Herausgebern, Redakteuren und Bearbeitern seien Arbeitsbedingungen gewünscht, die es ihnen erlauben, dieses Projekt auf dem bisherigen höchsten Niveau zu Ende zu bringen und dabei den grenzüberschreitenden wissenschaftlichen Dialog womöglich auch mit neuartigen Impulsen zu fördern.“

Zsolt K. Lengyel, Ungarn-Jahrbuch 29 (2008) 473–476.

„Die […] Einleitung skizziert in gedrängter, aber informativer Form den Handlungsablauf […] der Verfassungsdebatte und wirkt wie eine Aufforderung […] die durch die Edition der Ministerratsprotokolle sichtbar gemachte Notwendigkeit einer Überprüfung der bisher gültigen Bewertung der Verfassungsdiskussion von der Berufung des Verstärkten Reichsrates über das Oktoberdiplom bis zum Februarpatent zum Thema einer Tagung der Historiker aus allen Ländern der Habsburgermonarchie zu machen.“

Fritz Fellner, Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 117 (2009) 194.

„Za sklep naj še enkrat poudarim pomen te izdaje virov, ki je edina z velikim znanjem, opremljena z bogatimi uvodninmi študijami s številnimi rezultati novih raziskav in je nujno potrebna za temeljitejši študij avstrijske zgodovine of 1848 do 1868. Čeprav ne prinaša veliko dokumentov, ki se neprosredno dotikajo slovenskega ozemlja, pa je zaradi obravnave širše problematike celotne monarhije pomembna tudi za nas, le da je pri nas malo poznana ali uporabljebna.“

(Abschließend möchte ich noch einmal die Bedeutung dieser von großer Fachkompetenz geprägten Quellenedition hervorheben, die mit reichhaltigen einführenden Studien ausgestattet ist und eine Fülle neuer Forschungsergebnisse bietet. Sie stellt somit für das Studium der österreichischen Geschichte von 1848–1868 eine unumgängliche Grundlage dar. Wenngleich sie nur wenige Dokumente enthält, die unmittelbar das slowenische Gebiet betreffen, so ist sie aufgrund der Behandlung des breiteren Kontextes der Gesamtmonarchie doch auch für uns von großer Bedeutung.)

Franc Rozman, Prispevki za novejšo zgodovino 98 (2008) 208.

„Der behandelte Zeitraum von März bis Oktober 1860 dokumentiert vor allem die Geschichte des ‚Oktoberdiploms‘. […] Ergänzt werden die Ministerprotokolle durch die Protokolle der im Anhang abgedruckten Schönbrunner Konferenzen. Diese und die Protokolle vom 2. und 16. Oktober 1860 stellen zentrale Dokumente der österreichischen Verfassungsgeschichte dar.“

Andreas Weigl, Wiener Geschichtsblätter 63 (2008) 65.

„These two volumes, as well as others in this series, display meticulous editing, cross-referencing, and the collaboration of Austrian and Hungarian scholars.“

Kenneth W. Rock, Austrian History Yearbook 39 (2008) 217.

„Mit den hier besprochenen Bänden hat das Österreichische Ost- und Südosteuropa-Institut nunmehr 21 Protokollbände zur Geschichte des österreichischen Ministerrates 1848–1867 veröffentlicht.“

Thomas Olechowski, Zeitschrift für Rechtsgeschichte 125 (2008) 816.

„Rendkívül fontos ez a sorozat a magyar történeti kutatások szempontjábol, hiszen az 1848 előtt élvezett államjogi különállás megszüntetése nyomán Magyarország története ebben a periódusban szorosan integrálódott a Habsburg Birodalom egészének történeti folyamataiba.“

(Diese Serie ist besonders wichtig für die ungarische Geschichtsschreibung, denn unsere Geschichte ist in dieser Periode nach der Aufhebung der früheren staatsrechtlichen Sonderstellung Ungarns sehr stark in die geschichtlichen Ereignisse der Gesamtmonarchie integriert.)

Ágnes Deák, Századok 142 (2008) 795–797.

„Die in den drei Bänden insgesamt 405 edierten Protokolle bieten eine unermessliche Fülle an innen- wie außenpolitischen Problemen der Donaumonarchie […]. Für die wissenschaftliche Beschäftigung […] sind die Protokolle eine unverzichtbare Quelle, aber kein Resümee. Dieses […] bleibt der weiteren Forschung vorbehalten. Mit den Editionsbänden indes wurde ihr ein denkbar vielseitiger wie valider Grundstock zur Verfügung gestellt.“

Bärbel Holtz, H-Soz-u-Kult, 18.01.2008, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2008-1-050